2026-08 Zwischbergenpass 3242m

Tourinfos

Tour: Alpintour mit Biwak
Gipfel: Zwischbergenpass 3242m
Datum der Tour: 08-09. August 2026
Schwierigkeit: T4+
Wegpunkte: 
Teilnehmer: Dominik, Olli

Bericht

Die Überschreitung des Zwischbergenpasses steht schon seit langer Zeit bei mir auf der Ideen-Liste, wobei Start und Ziel am Talgrund liegen müssen, damit die entsprechende Würze in die Sauce kommt. Eine Zeit lang plante ich es als Trailrunning-Tagestour, aber dann bot sich die Gelegenheit, mit Olli zusammen einen Zweitäger mit Biwak im abgelegenen "Nirgendwo" daraus zu machen. Das hat natürlich auch seinen Reiz, daher fuhren wir am 8. August mit der frühstmöglichen Verbindung nach Gondo, wo wir gegen 10:30 losliefen. Schon in Bort gab es eine erste, ausgiebige Pause im Restaurant, aber egal, Zeit haben wir heute im Überfluss! Gemütlich wackelten wir, von einem kurzen Schlafpäuseli unterbrochen, das Tal hoch, bis wir oberhalb der Steilstufe von Gmeinalp bei Mürlini neben dem breiten, gerölligen Bachbett zwei kleine Plätzchen für unsere Zelte fanden. Mit Sünnele und Abendessen kochen verbrachten wir die Zeit bis zur Bettruhe.

Der Aufstieg am nächsten Tag hat es in sich, es geht zuerst talabwärts auf schmalem Pfad entlang einer sehr steilen Flanke zu höher gelegenen Alp Galki, wo der Weg wieder dreht und über schöne Alpweiden zur Zibelenflue führt, welche sich mittels ein paar Stufen und Stahlseilen umgehen lässt. Weiter oben Übergang zum ehemaligen Gletscher, wo das Gelände noch nicht richtig gefestigt ist und auch grosse Blöcke beim Betreten bedenklich wackeln. Erfahrung in der Begehung solchen Geländes macht die Tour definitiv genussvoller... Die letzten Meter zum Pass auf feinem aber steilen Schutt, und schon zeigt sich das wunderbare Panorama des Saastals mit seinen 4000ern. 

Die Almagellerhütte liessen wir im Abstieg aus und genehmigten uns im Berghotel eine kleine Erfrischung, bevor wir die letzten Meter nach Saas Grund unter die Füsse nahmen und dank der tollen ÖV-Verbindung schon am frühen Abend wieder zuhause ankamen.

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